Du hast eine starke Meinung und hältst sie für fertig, kaum dass der erste Gedanke da ist. Auf Nachfragen wirst du unsicher und wiederholst nur, was du schon gesagt hast. Das Ende deiner Gedanken hast du nie wirklich besucht.
Dahinter steht Angst: dass du dich verirrst, wenn du weiterdenkst, und dass du am Ende deine eigene Meinung loslassen musst. Worauf baust du – auf den schnellen Schluss oder auf die Mühe, bis zum Grund zu denken?
Wer auf Liebe baut, denkt seine Gedanken zu Ende, auch wenn es anstrengt. Du darfst unsicher werden – erst wer weitergreift, entdeckt, was wirklich in ihm steckt.
Weiterfragen: Warum hältst du deine Perspektive für die einzige? · Warum verwechselst du Selbstsicherheit mit Wissen?