Warum bist du lieber allein als verletzlich?

Du wirkst unabhängig, brauchst scheinbar niemanden und sagst schnell, dass du gut allein klarkommst. Doch abends, wenn alles still ist, merkst du, wie sehr du dir Nähe wünschst – und wie sehr du sie fürchtest.

Dahinter steht Angst: dass dich jemand in deiner Offenheit verletzt und du dann nicht mehr heil wirst. Worauf baust du – auf die Einsamkeit, die dich schützt, oder auf das Vertrauen, das dich verbindet?

Wer auf Liebe baut, wagt es, sich zeigen zu lassen, auch wenn das weich und ungeschützt ist. Du darfst verletzlich sein – genau dort beginnt die Nähe, nach der du dich sehnst.

Weiterfragen: Warum verschließt du dich nach einem Vertrauensbruch vollständig? · Warum misst du Liebe daran, wie oft der andere schreibt?

Bleib neugierig.

Eine Frage „Warum?“ pro Woche – direkt in dein Postfach.

Nach oben scrollen