Nach dem Stück Kuchen oder dem Restaurantabend zwingst du dich zur nächsten Trainingseinheit, als müsstest du eine Schuld begleichen. Der Genuss wird zum Vorwurf, die Bewegung zur Strafe. So verlierst du die Freude an beidem.
Dahinter steht Angst: dass du nur verdienst, was du dir erarbeitest, und dass Genuss ohne Gegenleistung dich schlecht macht. Worauf baust du – auf das Abarbeiten der Schuld oder auf das freie Dürfen, das kein Gegengeschäft kennt?
Wer auf Liebe baut, bewegt sich aus Freude und isst ohne Reue. Du darfst genießen, ohne dich dafür zu bestrafen – dein Körper braucht beides, das Genießen und das Bewegen, ohne Rechnung.
Weiterfragen: Warum misstraust du dem Hunger deines Körpers? · Warum gönnst du deinem Körper Ruhe erst, wenn er streikt?