Den ganzen Tag atmest du – flach, schnell, unbemerkt. Erst wenn dir die Luft wegbleibt, spürst du, dass du atmest. Warum bemerkst du deinen Atem erst, wenn er stockt?
Dahinter steht Angst: die Angst, innezuhalten und zu spüren, was der Körper die ganze Zeit getragen hat. Der Atem wartet nur darauf, bemerkt zu werden. Worauf baust du – auf den Alarm oder auf die leise Stimme davor?
Wer auf Liebe baut, atmet bewusst, bevor es wehtut. Du darfst tief atmen, ohne dass erst etwas stocken muss.
Weiterfragen: Warum atmest du flach, wenn du tief durchatmen müsstest? · Warum überhörst du die Signale deines Körpers?