Warum erträgst du ein Wir wissen es nicht so schwer?
Die ehrliche Antwort wäre: Wir wissen es nicht. Aber du füllst die Lücke lieber mit einer Vermutung, als sie offen
Die ehrliche Antwort wäre: Wir wissen es nicht. Aber du füllst die Lücke lieber mit einer Vermutung, als sie offen
Wenn etwas schiefgeht, zeigt dein Finger zuerst auf die anderen – schneller, als du in den Spiegel schaust. Warum suchst
Du hältst an einer Meinung, einer Gewohnheit, einem Weg fest – obwohl du längst spürst, dass sie nicht stimmen. Warum
Wer sofort antwortet, wirkt auf dich klug; wer zögert, scheint unsicher. Warum misst du Klugheit daran, wie schnell jemand antwortet?
Der, der laut behauptet, beeindruckt dich mehr als der, der leise zugibt, unsicher zu sein. Warum bewunderst du Gewissheit mehr
Vor vielen wirst du still, auch wenn du etwas zu sagen hast – als würde die Menge deine Stimme erdrücken.
Du suchst den einen Satz, der alles erklärt. Aber manches lässt sich nicht in eine Schublade legen. Dahinter steht Angst:
Du tust so, als wüsstest du Bescheid, wo du fragst. Die Lücke im Wissen wird zur Schande, die du vertuschst.
Die laute Stimme übertönt die kluge. Du folgst dem Schall, nicht dem Sinn. Dahinter steht Angst: die Angst, dass die
Du gibst weiter, was du gehört hast, ohne zu prüfen, ob es stimmt. Die Meinung anderer wird deine, ohne dein