Warum erledigst du alles selbst, statt um Hilfe zu bitten?
Die Aufgabe wächst dir über den Kopf, und trotzdem sagst du niemandem Bescheid. Hilfe zu holen fühlt sich für dich
Die Aufgabe wächst dir über den Kopf, und trotzdem sagst du niemandem Bescheid. Hilfe zu holen fühlt sich für dich
Du stellst deinen ersten Schritt neben das fertige Werk eines anderen und nennst dich klein. Ungerecht, und doch tust du
Du schrumpfst sie, bevor du sie aussprichst. Was du dir wünschst, nennst du unverschämt, statt es zu benennen. Dahinter steht
Das Nein liegt dir auf der Zunge, und du schluckst es hinunter. Stattdessen sagst du Ja und trägst die Last.
Wenn das Gute kommt, suchst du den Haken. Du traust dem Glück nicht, als wäre es für andere gemacht. Dahinter
Du drehst Sätze im Kopf, die andere vielleicht nie gesagt haben. Du lebst in einem Gericht, das nicht tagt. Dahinter
Etwas in dir weiß die Antwort, und du fragst trotzdem alle anderen. Die innere Stimme flüstert, und du überhörst sie.
Jemand lobt dich, und du erklärst es weg: Glück, Zufall, nichts Besonderes. Das Gute darf nicht bei dir ankommen. Dahinter
Ein einziger Mensch, der dich ablehnt, reicht, und du zweifelst an dir selbst. Warum glaubst du, du müsstest alle mögen,
Du wiederholst den alten Vorwurf, als würde er dich schützen. Er tut weh, aber er ist dir vertraut. Dahinter steht