Warum sprichst du in Andeutungen, wo du in Sätzen sprechen könntest?
Statt zu sagen, was dich stört, streust du Spitzen, seufzt, hoffst, der andere errät es. Warum sprichst du in Andeutungen,
Statt zu sagen, was dich stört, streust du Spitzen, seufzt, hoffst, der andere errät es. Warum sprichst du in Andeutungen,
Ein Satz genügt, und du hast dein Urteil fertig. Die Geschichte dahinter bleibt ungelesen, und deine Meinung bleibt halb. Dahinter
Dein Rücken meldet sich seit Stunden, aber du bleibst sitzen. Die Beine werden schwer, die Schultern ziehen, und du rührst
Ein verspäteter Anruf, und sofort ist die alte Wunde wieder offen. Du bestrafst den neuen Menschen für Fehler, die ein
Du beneidest Menschen, die vor dir da waren. Die Geschichte des anderen wird zu deiner Bedrohung. Dahinter steht Angst: die
Die Mahlzeit wird zur Nebensache: im Stehen, vor dem Bildschirm, nebenbei. Warum isst du im Stehen, als hättest du keine
Jemand kommt dir zu nah, sagt etwas Übergriffiges, und plötzlich wirst du starr. Dein Körper friert ein, deine Stimme versagt,
Wenn dich jemand verletzt, schließt du zu – kühl, distanziert, unerreichbar. Warum wirst du kalt, wenn du verletzt bist? Dahinter
Du warst dabei, du hast es erlebt. Aber weil andere es anders erzählen, zweifelst du an deinen eigenen Augen. Dahinter
Du kümmerst dich um deinen Körper erst, wenn er streikt. Solange er funktioniert, ignorierst du seine Bedürfnisse. Erst der Ausfall