Warum misstraust du dem Glück, kaum dass es anklopft?
Etwas Gutes bahnt sich an, und du suchst sofort den Haken. Statt dich zu freuen, wartest du darauf, dass alles
Etwas Gutes bahnt sich an, und du suchst sofort den Haken. Statt dich zu freuen, wartest du darauf, dass alles
Du stehst da, isst direkt aus der Packung, ohne Tisch, ohne Teller, ohne Ruhe. Als wärst du nur zu Besuch
Schon vor dem Frühstück rennst du zwischen Bad und Küche hin und her. Du schaust immer wieder auf die Uhr,
Du misst dich an einem Foto, an einem Ideal, das nie echt war. Dein Körper verliert gegen das Bild. Dahinter
Du holst dir Wasser, öffnest noch eine Seite, prüfst noch einmal die Uhr. Alles ist Vorbereitung, nichts ist der Anfang.
Erholung steht immer unter dem Vorbehalt: erst wenn alles erledigt ist. Doch es ist nie alles erledigt, und so verschiebst
In Gesellschaft machst du dich klein, redest deine Stärken herunter, damit niemand sich unterlegen fühlt. Du schrumpfst dich selbst, damit
Du weißt, wo sie liegen sollten, und legst sie trotzdem woanders hin. Jeden Morgen suchst du neu. Dahinter steht Angst:
Am Abend stehst du minutenlang vor dem Spiegel, die Bürste in der Hand. Du schaust dich an, schweifst ab, putzt
Du wartest, bis der Durst laut wird, bevor du trinkst. Dabei braucht dein Körper das Wasser lange vorher. Dahinter steht