Du füllst jeden freien Moment mit etwas: Serien, Handy, Arbeit, Gespräche. Stille hältst du kaum aus, denn dann meldet sich etwas in dir, das du nicht hören willst.
Dahinter steht Angst: dass dich die Leere packt, sobald du innehältst, und du ihr nichts entgegenzusetzen hast. Worauf baust du – auf das Betäuben, das dich leerer macht, oder auf das Aushalten der Stille, das dich zu dir selbst führt?
Wer auf Liebe baut, hält die Stille aus und hört, was in ihm ist, statt es zu übertönen. Du darfst innehalten – in der Ruhe wartet nicht die Leere, sondern du selbst.
Weiterfragen: Warum nimmst du ein Nein als Urteil über dich? · Warum rennst du vor dem Gelingen davon, kaum dass es nah kommt?