Ein Freund fragt nach deinen Sorgen, und du wechselst schnell das Thema. Je näher dir jemand kommen will, desto mehr ziehst du dich zurück und versteckst dich hinter einem Lächeln. Dabei wünschst du dir nichts mehr, als dich einmal wirklich zeigen zu dürfen.
Dahinter steht Angst: dass man deine Verletzlichkeit ausnutzt oder dich verlässt, sobald es unbequem wird. Worauf baust du – auf die geschlossene Tür oder auf das Vertrauen, das Nähe erst möglich macht?
Wer auf Liebe baut, öffnet sich Schritt für Schritt und merkt, dass Vertrauen wächst, wo man sich zeigt. Du darfst dich anvertrauen – du musst nicht alles allein durchstehen, und niemand erwartet Perfektion von dir.
Weiterfragen: Warum zögerst du, wenn die Tür sich endlich öffnet? · Warum denkst du, dass stark sein heißt, nichts zu fühlen?