Warum flüchtest du in den nächsten Termin, wenn Stille droht?

Kaum wird es ruhig, greifst du zum Handy oder planst den nächsten Termin. Die Stille fühlt sich an wie eine Leere, die du sofort füllen musst. Ein freier Abend macht dich nervöser als ein voller Kalender.

Dahinter steht Angst: dass dich in der Stille deine eigenen Gedanken einholen und du ihnen nicht gewachsen bist. Worauf baust du – auf die Flucht in den Lärm oder auf den Mut, der Stille zu begegnen?

Wer auf Liebe baut, hält die Stille aus, weil er weiß, dass sie ihn nicht verschluckt. Du darfst innehalten – in der Ruhe findest du dich, nicht deinen Untergang.

Weiterfragen: Warum erwartest du von dir mehr als von allen anderen? · Warum erinnerst du dich nur an das, was schiefging?

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