Bei anderen bist du nachsichtig, verständnisvoll, geduldig. Bei dir selbst zählt nur das Ergebnis, und ein Fehler wiegt schwer. Du gibst anderen Raum, aber dir selbst kaum einen. Der Maßstab ist unfair – zu dir.
Dahinter steht Angst: dass du nur dann etwas wert bist, wenn du alles erfüllst. Worauf baust du – auf Leistung oder auf das Recht, ein Mensch zu sein?
Wer auf Liebe baut, ist zu sich selbst so freundlich wie zu seinen Freunden. Du darfst dir die Nachsicht geben, die du anderen so leicht schenkst.
Weiterfragen: Warum denkst du, dass stark sein heißt, nichts zu fühlen? · Warum vergleichst du deinen Anfang mit dem Ende der anderen?