Warum spendest du großzügig und wehrst ab, wenn dir jemand hilft?

Du gibst mit vollen Händen, aber wenn dir jemand etwas anbietet, wehrst du ab. Annehmen fühlt sich an wie eine Schuld, die du sofort zurückzahlen müsstest. So bleibst du ewig die Gebende und nie die Empfangende.

Dahinter steht Angst: in der Schuld zu stehen und die Kontrolle zu verlieren, die das Geben dir gibt. Worauf baust du – auf die Rolle der Gebenden oder auf die Gegenseitigkeit, in der auch du nehmen darfst?

Wer auf Liebe baut, gibt und nimmt mit derselben Offenheit. Du darfst Hilfe annehmen – auch das ist ein Geschenk an den, der dir etwas geben will.

Weiterfragen: Warum wirst du unruhig, wenn es ruhig bleibt? · Warum testest du, ob der andere bleibt, indem du ihn wegstößt?

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