Du gehst deiner eigenen Kritik voraus, findest die Schwächen, bevor jemand sie benennen kann. So bist du nie unvorbereitet, aber auch nie frei. Die Selbstkritik schützt dich vor Überraschungen und kostet dich die Freude.
Dahinter steht Angst: vor dem Urteil der anderen, dem du zuvorkommen willst. Worauf baust du – auf die vorauseilende Kritik oder auf das Vertrauen, dass du so, wie du bist, genügst?
Wer auf Liebe baut, lässt sich sehen, ohne sich vorab zu zerlegen. Du darfst dich zeigen, auch unfertig – wer dich mag, mag dich nicht wegen deiner Fehlerlosigkeit.
Weiterfragen: Warum tust du so, als bräuchtest du keinen Schlaf? · Warum nennst du deine Bedürfnisse „Luxus“?