Nach jedem Treffen bist du leer, müde, ausgelaugt – und sagst trotzdem das nächste zu. Du bleibst, weil es vertraut ist, obwohl es dir Kraft nimmt. Loslassen fühlt sich an wie Verrat.
Dahinter steht Angst: vor der Leere, die der Abschied hinterlassen könnte, und vor dem Eingeständnis, dass etwas zu Ende geht. Worauf baust du – auf das Gewohnte oder auf dein eigenes Wohl?
Wer auf Liebe baut, darf sich auch von dem trennen, was ihm nicht guttut. Du darfst Beziehungen wählen, die dich tragen, statt dich auszulaugen.
Weiterfragen: Warum fällt es dir schwer, ein Kompliment anzunehmen? · Warum suchst du Streit, wenn du Nähe willst?