Warum liest du Nachrichten, die dich runterziehen?

Du scrollst von einer schlechten Meldung zur nächsten, fühlst dich schwerer, und scrollst weiter. Warum liest du, was dich traurig macht und ohnmächtig zurücklässt? Die Welt ist groß, und du nimmst sie häppchenweise in dich auf, bis nichts mehr hineinpasst.

Vielleicht willst du die Welt verstehen, nicht wegschauen, dazugehören – das wäre Liebe, Sorge, Verbundenheit. Oder du liest weiter, um dich vorbereitet zu fühlen, um die Angst zu bändigen, indem du alles weißt – das wäre Angst, verkleidet als Information. Derselbe Bildschirm, dieselben Nachrichten, zwei verschiedene Wurzeln.

Die Frage bleibt: Worauf baust du? Macht dich das Lesen handlungsfähig und wach, oder stumm und starr? Wenn du danach nur noch frierst, ist es Angst im Gewand des Wissens. Liebe liest auch – aber sie legt das Handy weg, ruft jemanden an, hilft irgendwo, ruht sich aus. Du darfst dich informieren und trotzdem Frieden wählen.

Weiterfragen: Willkommen bei „Na, warum?" · Warum schiebst du Dinge auf, die dir guttun?

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