Dieselbe Uhrzeit, derselbe Weg, derselbe Kaffee – und sofort meldet sich der Gedanke, dass dein Leben gerade kleiner wird. Dabei ist es die Routine, die dir den Rücken freihält.
Dahinter steht Angst: die Angst, etwas zu verpassen, die Angst, dass Wiederholung dasselbe ist wie Stillstand. Also brichst du ab, was dir Halt gibt, um dich lebendig zu fühlen. Worauf baust du – auf die Abwechslung oder auf das, was dich trägt?
Routine ist kein Gefängnis, sondern die Wand, an der du dich anlehnen kannst. Wer auf Liebe baut, braucht nicht jeden Tag einen neuen Anfang. Du darfst dieselbe Sache viele Male tun und dabei wachsen.
Weiterfragen: Warum fängst du immer wieder von vorne an? · Warum hängst du an einer Gewohnheit, die dir nicht mehr guttut?