Warum machst du drei Dinge gleichzeitig und keines richtig?

Du kochst, hörst einen Podcast und beantwortest Nachrichten – und am Ende ist das Essen angebrannt, der Podcast ein Rauschen, die Nachricht halbherzig. Du rennst, aber du kommst nirgends an.

Dahinter steht Angst: die Angst, etwas zu verpassen, nicht genug zu schaffen, zurückzubleiben. Also teilst du dich auf, bis nichts mehr von dir übrig ist. Worauf baust du – auf die Vielzahl oder auf die Tiefe, die nur entsteht, wenn du bei einer Sache bleibst?

Alles gleichzeitig heißt nichts wirklich. Wer auf Liebe baut, gibt einer Sache seine ganze Aufmerksamkeit und spürt, wie sie ihn trägt. Du darfst eins nach dem anderen tun.

Weiterfragen: Warum füllst du jede freie Minute mit etwas? · Warum beginnst du Projekte, die du nie zu Ende bringst?

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