Warum sitzt du den ganzen Tag, obwohl dein Körper Bewegung braucht?

Dein Körper will sich bewegen, und du sitzt. Die Schultern werden steif, der Rücken meldet sich, die Beine wollen laufen. Du weißt es, und trotzdem bleibst du sitzen – noch ein Absatz, noch eine Seite, noch eine Folge. Bewegung fühlt sich an wie ein Luxus, für den keine Zeit ist.

Dahinter steht Angst. Die Angst vor der Unterbrechung, davor, den Fluss zu verlieren, davor, dass Bewegung wehtun könnte oder dass sie nichts bringt. Stillstand fühlt sich nach Kontrolle an: Solange ich sitze, passiert nichts Unerwartetes. Aber dein Körper wartet nicht, er erstarrt nur leise.

Liebe sagt: Bewegung ist keine Unterbrechung, sondern ein Gespräch mit deinem Körper. Zehn Minuten reichen. Du darfst aufstehen, dich recken, gehen, ohne dass die Welt zusammenbricht. Die Frage ist nicht, ob du diszipliniert genug bist. Die Frage ist, ob du deinen Körper wie einen Partner behandelst oder wie eine Maschine.

Weiterfragen: Warum zwingst du deinen Körper zu funktionieren? · Warum erlaubst du dir keine Pause?

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