Warum zerrst du an deinen Kräften, als wären sie endlos?

Du lebst, als könntest du ewig so weitermachen, und zehrst von Reserven, die längst aufgebraucht sind. Du borst Kraft von morgen, um heute zu überstehen. Doch irgendwann ist nichts mehr da, wovon du zehren könntest.

Dahinter steht Angst: dass du versagst, wenn du deine Grenzen zugibst, und dass Endlichkeit Schwäche bedeutet. Worauf baust du – auf die endlose Anstrengung oder auf die Ehrlichkeit, die deine Kräfte schont?

Wer auf Liebe baut, geht achtsam mit seiner Kraft um und teilt sie klug ein. Du darfst deine Grenzen achten und dir Ruhe gönnen – Kräfte sind endlich, und gerade darum kostbar.

Weiterfragen: Warum ignorierst du den Durst, bis der Kopf schmerzt? · Warum nennst du Schlaf „Zeitverschwendung“?

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