Warum badest du deinen Tag in Bildschirmlicht?

Vom ersten Blick am Morgen bis zur letzten Runde am Abend klebst du am Bildschirm, und das Licht flimmert bis in deine Träume. Deine Augen brennen, dein Kopf summt, und trotzdem schaltest du nicht ab. Der Tag versickert in einem Meer aus Bildschirmen.

Dahinter steht Angst: dass du etwas verpasst, wenn du wegschaust, und dass die Stille ohne Bildschirm unerträglich wird. Worauf baust du – auf das ewige Flimmern oder auf die Dunkelheit, in der du zur Ruhe kommst?

Wer auf Liebe baut, legt das Gerät beiseite und gönnt seinen Augen und seiner Seele Pause. Du darfst abschalten, das Licht löschen und dich der Ruhe zuwenden – die Welt wartet auch morgen noch auf dich.

Weiterfragen: Warum gönnst du dir keine Erholung, solange Arbeit liegt? · Warum trinkst du erst, wenn der Mund trocken ist?

Bleib neugierig.

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