Warum spürst du nicht, wann du genug hast?

Du isst weiter, obwohl du satt bist, arbeitest weiter, obwohl du leer bist, und machst weiter, obwohl alles schreit: Halt. Das Gefühl für das eigene Maß ist dir verloren gegangen. Du kennst die Grenze nicht mehr, weil du sie so lange übergangen hast.

Dahinter steht Angst: dass du etwas verpasst, wenn du aufhörst, und dass Genug ein Zeichen von Schwäche ist. Worauf baust du – auf das Immer-Mehr oder auf das genaue Spüren, das dir sagt, wann es reicht?

Wer auf Liebe baut, übt sich darin, das Genug zu erkennen und zu ehren. Du darfst aufhören, wenn es reicht, und dich satt, zufrieden und ausgeruht fühlen – genug ist kein Mangel, sondern ein Gleichgewicht.

Weiterfragen: Warum behandelst du Müdigkeit wie einen Feind? · Warum schläfst du schlecht, obwohl du müde bist?

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