Spät am Abend zieht es dich in die Küche, obwohl du gar nicht wirklich hungrig bist. Du öffnest den Kühlschrank und starrst hinein, auf der Suche nach etwas, das dich füllt. Es ist weniger der Magen, der ruft, als etwas anderes.
Dahinter steht Angst: dass dir etwas fehlt, das kein Essen stillen kann, und dass die Leere bleibt, wenn du nicht stopfst. Worauf baust du – auf das nächtliche Füllen oder auf das Zuhören, was du wirklich brauchst?
Wer auf Liebe baut, fragt sich, wonach er wirklich hungert, statt blind zu essen. Du darfst deine Sehnsucht wahrnehmen und ihr begegnen – mancher Hunger stillt sich nicht mit Essen, sondern mit Nähe und Trost.
Weiterfragen: Warum trinkst du zu wenig, obwohl du durstig bist? · Warum sitzt du den ganzen Tag, obwohl dein Körper Bewegung braucht?