Warum läufst du trotz bleierner Müdigkeit weiter?

Deine Beine sind schwer wie Blei, dein Kopf nickt, und trotzdem setzt du einen Fuß vor den anderen. Du hältst dich wach mit Willenskraft, obwohl dein Körper längst um Halt bittet. Du gibst nicht nach, koste es, was es wolle.

Dahinter steht Angst: dass du aufgibst, wenn du nachgibst, und dass Schwäche dich besiegt. Worauf baust du – auf das erzwungene Weitermachen oder auf die Erholung, die dich erst wieder tragfähig macht?

Wer auf Liebe baut, erkennt, wann genug ist, und legt sich hin, bevor er fällt. Du darfst stoppen, dich ausruhen und Kräfte sammeln – Weiterlaufen ohne Kraft bringt dich nicht weiter.

Weiterfragen: Warum trägst du Schuhe, die dich drücken? · Warum verschließt du die Augen vor den Warnsignalen?

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