Warum unterdrückst du die Tränen, statt zu weinen?

Die Kehle schnürt sich zu, doch du schluckst und lächelst weiter, als wäre nichts geschehen. Die ungeweinten Tränen sammeln sich irgendwo in dir und drücken schwer auf die Brust. Sie verschwinden nicht, nur weil du sie zurückhältst.

Dahinter steht Angst: dass Weinen dich schwach erscheinen lässt und du die Fassung verlieren könntest. Worauf baust du – auf das Verbergen oder auf das Loslassen, das dich erleichtert?

Wer auf Liebe baut, lässt die Tränen fließen, wenn sie kommen wollen. Du darfst weinen und dir erlauben, den Schmerz herauszulassen, der sonst schwer in dir liegt.

Weiterfragen: Warum zögerst du, dich hinzulegen, wenn dein Körper müde ist? · Warum machst du weiter, wenn dein Körper Pause braucht?

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