Sobald jemand unzufrieden ist, entschuldigst du dich – auch wenn du nichts falsch gemacht hast. „Tut mir leid“ ist dein ständiger Begleiter, dein Schutzschild gegen jeden Konflikt. Du übernimmst Schuld, die nicht deine ist.
Dahinter steht Angst: dass du den Frieden nur durch deine Entschuldigung sichern kannst und Schuld der Preis für Harmonie ist. Worauf baust du – auf das übermäßige Verzeihen oder auf die Klarheit, die deine Unschuld benennen darf?
Wer auf Liebe baut, entschuldigt sich, wenn es stimmt, und bleibt sonst bei seiner Wahrheit. Du darfst dich verteidigen – nicht jede Schuld gehört dir.
Weiterfragen: Warum wählst du Menschen, die dich nicht wählen? · Warum hältst du Erwartungen für selbstverständlich und sprichst sie nie aus?