Du sollst einen Text schreiben und weißt schon, was dir fehlt. Du zählst im Kopf auf, was du nicht beherrschst, welche Kurse dir fehlen, was andere besser machen. Der leere Bildschirm bleibt leer.
Vielleicht trifft auf dein Aufzählen zu: Dahinter steht Angst: dass dein Anfang nicht genügt und alle deine Lücken sehen. Worauf baust du – auf die Liste deiner Mängel oder auf das, was du heute schon mitbringst? Wer nur seine Lücken zählt, übersieht, was längst da ist.
Wer auf Liebe baut, schreibt einen ersten, unfertigen Satz und sieht, was daraus wird. Du darfst anfangen mit dem, was du kannst, statt zu warten, bis du alles kannst.