Für den kleinsten Fehler verdammst du dich, während du anderen längst verziehen hättest. Deine innere Stimme ist ein Richter, der kein Erbarmen kennt und jeden Tag neue Anklagen findet. Was du einem Freund längst vergeben hättest, verbietest du dir selbst.
Dahinter steht Angst: dass du nur durch Härte gegen dich selbst besser wirst und ohne sie in Faulheit versinkst. Worauf baust du – auf die Selbstverurteilung, die dich lähmt, oder auf die Güte, die dich wachsen lässt?
Wer auf Liebe baut, ist mit sich selbst so geduldig wie mit einem guten Freund. Du darfst milde mit dir sein – Härte macht dich nicht besser, Liebe tut es.
Weiterfragen: Warum schiebst du Lob beiseite, statt es anzunehmen? · Warum glaubst du, du müsstest alle mögen, um in Ordnung zu sein?