Am Nachmittag fallen dir fast die Augen zu, doch statt eine Pause zu machen, holst du den dritten Kaffee. Er drückt dich über die nächste Stunde, aber das Zittern in den Händen und der Druck im Kopf bleiben. Du überspielst die Erschöpfung, statt sie zu beantworten.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass Müdigkeit wie Schwäche wirkt und dein Team dich dann nicht mehr ernst nimmt. Worauf baust du – auf künstliche Wachheit oder auf eine ehrliche Pause, in der du deine Kräfte zurückholst?
Wer auf Liebe baut, legt den Kopf zehn Minuten auf den Tisch oder geht kurz an die Luft. Du darfst müde sein, ohne dich dafür zu schämen. Ein Körper, der ruhen darf, trägt dich länger als jeder Koffeinrausch.