Die Tasse hat einen feinen Sprung, doch sie hält noch. Du stellst sie immer ganz nach hinten, damit sie niemand benutzt. Wegwerfen kommt dir übertrieben vor, und benutzen magst du sie selbst nicht mehr.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du dich von etwas trennen musst, das noch einen Wert hat, den niemand mehr sieht. Worauf baust du – auf einen Schrank voller Dinge, die du wirklich nutzt, oder auf die Sicherheit, nichts endgültig aufzugeben?
Wer auf Liebe baut, nimmt die Tasse in die Hand und entscheidet bewusst, ob sie bleibt oder geht. Du darfst dich von Beschädigtem trennen, ohne undankbar zu sein.