Er erzählt begeistert von einer Kollegin, mit der er gut zusammenarbeitet. Du lächelst und sagst „schön für dich,“ während in dir etwas kalt wird. Den ganzen Abend spielst du die Großzügige und fragst dich heimlich, ob da mehr ist.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du nicht genug bist und ihn an jemand anderen verlieren könntest. Worauf baust du – auf ein Lächeln, hinter dem dein Unbehagen wächst, oder auf ein ehrliches Wort über deine Unsicherheit? Versteckte Eifersucht wird nicht kleiner, nur lauter.
Wer auf Liebe baut, spricht aus, dass ihn etwas beunruhigt, statt es zu überspielen. Du darfst zugeben, dass du verletzlich bist. Nur was benannt wird, kann sich beruhigen.