Du sagst, das Essen sei für die Kinder, der Ausflug für den Partner, die Pause für das Team. Deine eigenen Bedürfnisse versteckst du hinter dem, was andere angeblich wollen. So wirkt es, als dientest du nur anderen, und niemand muss ahnen, dass du selbst etwas brauchst.
Dahinter steht Angst: dass du egoistisch wirkst, wenn du sagst, was du brauchst, und dass man dich dann ablehnt. Worauf baust du – auf die Umwege, die dich erschöpfen, oder auf das klare Wort, das deine Bedürfnisse ernst nimmt?
Wer auf Liebe baut, darf sagen, was er braucht, ohne sich zu verstecken. Du darfst deine Wünsche aussprechen – sie sind genauso wichtig wie die der anderen.
Weiterfragen: Warum wartest du auf die perfekte Stimmung, um anzufangen? · Warum erledigst du alles selbst, statt um Hilfe zu bitten?