Deine Augen brennen, dein Rücken schmerzt, und trotzdem sagst du: „So schlimm ist es nicht.“ Du machst weiter, als gäbe es keinen Grund, langsamer zu werden, und schiebst jede Pause auf morgen.
Dahinter steht Angst: dass du als schwach giltst, wenn du zugibst, dass du nicht mehr kannst, und dass dann keiner mehr auf dich zählt. Worauf baust du – auf das Bild vom Unverwüstlichen oder auf die Ehrlichkeit, die deine Grenzen anerkennt?
Wer auf Liebe baut, nimmt seine Erschöpfung ernst und gönnt sich Pausen, bevor der Körper sie erzwingt. Du darfst zugeben, dass du müde bist – das macht dich menschlich, nicht schwach.