Fünf Minuten vor deinem großen Vortrag fühlst du das Zittern in den Händen. Du machst einen Witz, damit niemand merkt, wie aufgeregt du bist. Innerlich bist du längst woanders, bei all dem, was schiefgehen könnte.
Vielleicht trifft auf dein Überspielen zu: Dahinter steht Angst: dass deine Nervosität dich unfähig oder unvorbereitet erscheinen lässt. Worauf baust du – auf die Fassade des Lockerlächelnden oder auf deine Vorbereitung, die dich trägt? Ein wenig Lampenfieber gehört dazu und macht dich nicht kleiner.
Wer auf Liebe baut, sagt leise, dass er aufgeregt ist, und beginnt trotzdem. Du darfst nervös sein, ohne es hinter Witzen zu verstecken.