Irgendetwas geht schief, und noch bevor jemand fragt, sagst du: Das war ich. Du entschuldigst dich für Dinge, für die du nichts kannst, und trägst die Last anderer. Die Schuld fühlt sich bei dir immer zu Hause.
Dahinter steht Angst: dass du verantwortlich bist, sobald etwas schiefgeht, und dass du sonst Ärger bekommst. Worauf baust du – auf das Schuldgefühl, das dich erdrückt, oder auf die Klarheit, dass nicht alles deine Verantwortung ist?
Wer auf Liebe baut, unterscheidet, was zu ihm gehört und was nicht. Du darfst Nein zu fremder Schuld sagen – du bist nicht für alles verantwortlich.
Weiterfragen: Warum wartest du auf Erlaubnis, dein eigenes Leben zu leben? · Warum wertest du ab, was du nicht erreicht hast?