Deine Argumente sind gut vorbereitet, doch beim ersten Widerspruch gerätst du ins Stottern. Du weißt plötzlich nicht mehr, was du sagen wolltest, und fühlst dich bloßgestellt. Der kleinste Einwand wirft dich aus der Bahn.
Dahinter steht Angst: dass du nicht standhalten kannst, wenn jemand anderer Meinung ist, und dass du dann als Verlierer dastehst. Worauf baust du – auf die Angst vor Widerstand oder auf die ruhige Sicherheit deiner Gedanken?
Wer auf Liebe baut, bleibt auch im Widerspruch gelassen und bei sich. Du darfst Widerspruch aushalten – er ist kein Urteil über dich, sondern ein Teil des Denkens.
Weiterfragen: Warum vertraust du dem, der am lautesten spricht? · Warum wiederholst du Meinungen, ohne sie geprüft zu haben?