Bei jeder Gelegenheit trittst du freiwillig einen Schritt zurück. Du verzichtest, bevor jemand dich fragt, und stellst deine eigenen Bedürfnisse stumm. Am Ende bleibt für dich oft nichts übrig.
Dahinter steht Angst: dass du gierig oder rücksichtslos wirkst, wenn du für dich einstehst, und dass dich dann keiner mehr mag. Worauf baust du – auf das Zurückstecken, das dich unsichtbar macht, oder auf das Einfordern dessen, was dir zusteht?
Wer auf Liebe baut, nimmt sich seinen Platz, ohne anderen etwas zu nehmen. Du darfst auch einmal zuerst kommen – deine Bedürfnisse zählen.
Weiterfragen: Warum sieht derselbe Moment jeden Tag anders aus? · Warum bleibt die Angst, wenn die Gefahr längst weg ist?