Trauer, Angst oder Sehnsucht – du packst alles in eine Schublade und schließt ab. Du funktionierst weiter, als wäre nichts, und fühlst dich dabei innerlich taub. Doch was weggesperrt ist, klopft immer wieder an.
Dahinter steht Angst: dass deine Gefühle dich überwältigen, wenn du sie zulässt, und dass du dann nicht mehr klarkommst. Worauf baust du – auf das Wegsperren, das dich abstumpft, oder auf das Zulassen, das dich wieder fühlen lässt?
Wer auf Liebe baut, lässt seine Gefühle da sein und geht mit ihnen, statt gegen sie. Du darfst fühlen, was da ist – es kommt und geht, wenn du es nicht festhältst.
Weiterfragen: Warum erwartest du das Schlimmste, noch bevor etwas passiert ist? · Warum klammerst du dich an gestern, obwohl heute ruft?