Die sauberen Socken landen in einer großen Schublade, bunt durcheinander. Die Schublade lässt sich kaum noch schließen. Jeden Morgen wühlst du nach zwei, die zusammenpassen. Erst wenn wirklich nichts mehr passt, setzt du dich hin und sortierst den ganzen Berg.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass diese kleine Ordnung deine Zeit nicht wert ist. Worauf baust du – auf das tägliche Suchen oder auf zwei Minuten, die dir jeden Morgen Ruhe schenken?
Wer auf Liebe baut, legt die Socken gleich nach dem Waschen paarweise zusammen und legt sie geordnet in die Schublade. Du darfst dir Ordnung gönnen, die dir das Aufstehen leichter macht.