Warum schluckst du deinen Ärger, bis er dich vergiftet?

Du bist wütend, aber du lächelst und sagst: „Passt schon.“ Der Groll staut sich in dir, Tag für Tag, bis du nachts wachliegst und dich innerlich zerfrisst. Dein Körper merkt die Wut längst, auch wenn dein Mund schweigt.

Dahinter steht Angst: dass dein Ärger die Beziehung zerstört und du als schwierig giltst, wenn du ihn zeigst. Worauf baust du – auf das Herunterschlucken, das dich krank macht, oder auf das ehrliche Wort, das die Luft reinigt?

Wer auf Liebe baut, spricht an, was ihn verletzt, statt es still zu sammeln. Du darfst deinen Ärger zeigen – er gehört zu dir und will gehört werden, nicht begraben.

Weiterfragen: Warum zerlegst du jedes Kompliment in Zweifel? · Warum nimmst du dir Kritik von Fremden mehr zu Herzen als Lob von Nahen?

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