Warum schlingst du dein Abendessen vor dem Fernseher herunter?

Der Teller steht auf deinem Schoß, die Augen kleben am Bildschirm, und du merkst kaum, was du isst. Nach zehn Minuten ist der Teller leer, und du weißt nicht, wie es geschmeckt hat. Der Abend vergeht, ohne dass du ihn wirklich erlebst.

Dahinter steht Angst: vor der Stille am Tisch und davor, mit dir selbst allein zu sein, während du isst. Worauf baust du – auf die Ablenkung vor dem Bildschirm oder auf die Achtsamkeit, die aus einer Mahlzeit ein Erlebnis macht?

Wer auf Liebe baut, isst bewusst und gönnt sich den Geschmack und den Moment. Du darfst dich an den Tisch setzen und wirklich schmecken – dein Abend gehört dir.

Weiterfragen: Warum beginnst du mit dem Unwichtigen, als müsstest du dich erst warmlaufen? · Warum machst du weiter, obwohl du längst fertig bist?

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