Die Bewerbung liegt seit Tagen fertig in deinem Postfach, doch du klickst nicht auf senden. Erst spät am Abend, als alle schlafen, drückst du den Knopf. Der Gedanke, dass jemand dich dabei beobachten könnte, hat dich gelähmt.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass dein Wunsch nach der Stelle dich angreifbar macht, falls eine Absage kommt. Worauf baust du – auf das Verstecken deiner Hoffnung oder auf den Mut, dein Können sichtbar zu machen?
Wer auf Liebe baut, schickt die Bewerbung am hellen Tag ab und erzählt einem Menschen davon. Du darfst dich bewerben und dich zeigen, auch wenn der Ausgang offen ist.