Am Morgen stehst du vor dem Spiegel, und für einen Moment siehst du ein freundliches Gesicht. Doch du wendest den Blick ab und denkst sofort an das, was du an dir ändern möchtest. Der kurze Moment der Freude ist vorbei, bevor er beginnen konnte.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass du dich selbst zu sehr magst und dadurch selbstgefällig wirkst. Worauf baust du – auf die ständige Selbstkorrektur oder auf das Vertrauen, dass du dir selbst freundlich begegnen darfst?
Wer auf Liebe baut, hält dem Blick im Spiegel einen Augenblick stand und lächelt zurück. Du darfst dich mögen, ohne dich dafür zu schämen.