Warum redest du im Sprechzimmer nur über die Arbeit und nie über deinen Schlaf?

Beim Psychotherapietermin erzählst du ausführlich von Projekten, Fristen und Kollegen. Wenn die Therapeutin nach deinem Schlaf fragt, wiegelst du ab: „Der ist in Ordnung.“ Dabei wachst du seit Wochen jede Nacht um drei auf und startest erschöpft in den Tag.

Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass das Thema Schlaf dich zu nah an deine Erschöpfung heranführt. Worauf baust du – auf die vertrauten Arbeitsgeschichten oder auf die Wahrheit, die dir im Gespräch weiterhelfen könnte?

Wer auf Liebe baut, erzählt beim nächsten Termin von den wachen Nächten und lässt sich darauf ein. Du darfst im Sprechzimmer über das reden, was dich wirklich umtreibt.

Bleib neugierig.

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