Kaum bist du wach, spult dein Kopf die Liste des Tages ab. Du malst dir aus, was im Meeting schiefläuft und wer dich enttäuschen könnte. Noch bevor etwas passiert ist, bist du schon mitten im Schlimmsten.
Vielleicht trifft auf dein Vorausdenken zu: Dahinter steht Angst: dass du überrascht wirst, wenn du nicht jede Gefahr vorher durchspielst. Worauf baust du – auf die vorgestellte Katastrophe oder auf den Tag, wie er wirklich kommt? Gedachtes Unheil kostet dich Kraft, die der echte Tag bräuchte.
Wer auf Liebe baut, richtet den Blick am Morgen auf einen einzigen guten Schritt und lässt den Rest offen. Du darfst in den Tag gehen, ohne ihn vorher zu verurteilen.