Der Trockner ist fertig, du lässt die saubere Wäsche im Korb liegen. Am nächsten Tag kommt neue dazu, und bald türmen sich zwei Körbe neben dem Bett. Du ziehst deine Kleidung morgens direkt aus dem Haufen. Die Wäsche riecht noch frisch, wenn du abends daran vorbeigehst.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass das Zusammenlegen eine Aufgabe ohne sichtbares Ende ist. Worauf baust du – auf den perfekten freien Nachmittag oder auf zehn Minuten, die heute schon genügen würden?
Wer auf Liebe baut, faltet jeden Abend nur einen Korb und legt ihn sofort in den Schrank. Du darfst Wäsche in kleinen Portionen schaffen, ohne auf den großen Aufräumtag zu warten.