Das saubere Geschirr steht auf der Abtrocknung, tagelang, während du darum herum arbeitest. Es ist gewaschen, aber nicht weggeräumt – als fehlte noch ein Schritt, der nie kommt. Der Abschluss bleibt aus.
Dahinter steht Angst: vor dem letzten Handgriff, der die Sache wirklich beendet, und davor, dass danach die Leere kommt. Worauf baust du – auf das Offenhalten oder auf die Ruhe des Abgeschlossenen?
Wer auf Liebe baut, räumt zu Ende, was er begonnen hat. Du darfst Dinge abschließen und den Raum genießen, der danach frei wird.
Weiterfragen: Warum scrollst du weiter, obwohl du längst alles gesehen hast? · Warum sammelst du Pfandflaschen, die du nie zurückbringst?