Die Nachricht an deine Freundin ist längst geschrieben. Du liest sie erneut, änderst ein Wort, liest sie noch einmal. Zwanzig Minuten später liegt sie immer noch nicht verschickt in deinem Postausgang.
Vielleicht trifft auf dein Prüfen zu: Dahinter steht Angst: dass ein falsches Wort dich missverständlich oder verletzend erscheinen lässt. Worauf baust du – auf den perfekten Wortlaut oder auf das Vertrauen, das eure Freundschaft trägt? Geschriebene Nähe lebt von Wärme, nicht von Perfektion.
Wer auf Liebe baut, drückt auf Senden, wenn der Ton ehrlich ist, und vertraut auf ein klärendes Gespräch. Du darfst Nachrichten verschicken, ohne sie endlos zu polieren.