Die Folien stehen, die Zahlen stimmen, und trotzdem öffnest du die Datei am Vorabend noch einmal. Du änderst eine Formulierung, dann noch eine, und am Ende ist fast nichts anders. Du gehst müde ins Bett und zweifelst trotzdem weiter.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass ein einziger Fehler dein ganzes Können in Frage stellt. Worauf baust du – auf perfekte Folien oder auf deine vorbereitete, lebendige Haltung?
Wer auf Liebe baut, lässt die Präsentation nach der dritten Prüfung ruhen und schläft aus. Du darfst Fehler machen, denn ein Vortrag lebt von dir, nicht von lückenlosen Folien. Wer zuhört, sucht deine Stimme, nicht das fehlerfreie Blatt.