Vor dem Badezimmerspiegel kommst du deinem Gesicht morgens ganz nah. Du ziehst die Haut leicht straff und suchst nach neuen Linien um die Augen und hältst dabei fast den Atem an. Der Tag beginnt mit einer kleinen Bestandsaufnahme, die dir selten guttut.
Vielleicht lautet eine Erklärung: Dahinter steht Angst: dass dein Gesicht dich verrät und andere dein Älterwerden sehen, bevor du es annehmen kannst. Worauf baust du – auf ein glattes Bild oder auf ein Gesicht, das dein Leben trägt?
Wer auf Liebe baut, begegnet seinem Spiegelbild mit einem freundlichen Blick statt mit der Lupe. Du darfst älter werden, ohne dabei jede einzelne Veränderung ständig kontrollieren zu müssen.